Im Internet Geld verdienen

Seriös Geld verdienen im Internet: das Vorgehen

Seriös Geld verdienen im Internet: Das Vorgehen

Folgendes haben wir bereits etabliert:

Es ist absolut möglich, im Internet seriös Geld zu verdienen.

Wir haben die Herausforderungen und die Chancen aufgezeigt, und die Voraussetzungen erläutert.

Doch wie genau gehst du dabei vor, deinen Traum ‘Lebensunterhalt im Internet verdienen’ zu verwirklichen statt dein Dasein im Angestelltenverhältnis zu fristen?

Dieser Artikel zeigt das vorab von dir festzulegende Womit, Was, Wie, Wann und Wieviel, um deiner Existenzgründung einen so reibungslosen Start wie möglich zu ermöglichen.

1. Womit – Wähle dein Berufsfeld

Es gibt einige Berufsfelder, mit denen man seriös im Internet Geld verdienen kann:

  • Webtexten
  • Webdesign
  • Virtuelle Assistenz
  • Transkription
  • Übersetzen
  • Lektorat / Korrekturlesen
  • App-Entwicklung

Und diese Liste ist bestimmt noch nicht einmal vollständig.

Natürlich sollte man schon auch ein Faible für das selbst gewählte Berufsfeld haben; Texter zu werden wenn man nicht gerne Texte verfasst macht einfach keinen Sinn. Webseiten zu bauen wenn man kein Auge für Design hat (so wie ich) führt wahrscheinlich auch nicht zu übermäßigem Erfolg.

Vieles Andere kann man (er)lernen. HTML, z.B., hört sich komplizierter an als es letztendlich ist. Zu SEO, also Suchmaschinen-Optimierung, gibt es im Internet kostenloses Infomaterial zur Genüge. Wer zweisprachig aufgewachsen ist hat bereits beste Voraussetzungen, um gute Übersetzungen zu schreiben.

Also: Informiere dich über das Berufsfeld bevor du damit loslegst. Sei dir sicher, dass es dir Spaß macht – und zwar genug um folgende Frage mit einem eindeutigen “Ja” zu beantworten:

Kann ich mir vorstellen, die nächsten 5+ Jahre meines Lebens 8 – 10 Stunden am Tag in diesem Beruf zu arbeiten? 

2. Was – Definiere deine Ziele

Ohne Ziel, keine Richtung. Ohne Richtung, kein Fortschritt.

Jeder Unternehmer braucht Ziele, sowohl kurz- als auch mittel- und langfristige. Ohne Ziele, an deren Erfüllung man arbeitet, torkelt man als Unternehmer herum wie der Verlaufene im Wald.

Kurzfristige Ziele der ersten drei Monate können z.B. sein:

  • Unternehmen / Gewerbe anmelden.
  • Die Webseite online stellen.
  • Kunden anwerben.
  • Den ersten Auftrag erhalten.

Mögliche kurzfristige Ziele für die ersten 12 Monate:

  • Wie viel Umsatz willst du gemacht haben?
  • Wie viele Kunden willst du erreicht haben?
  • Wie viele Besucher sollen auf deiner Webseite gewesen sein?
  • Wie viel Umsatz oder Gewinn willst du erzielt haben?

Die mittelfristigen Ziele – für Freelancer sinnvoll sind meist ca. 3 – 5 Jahre –  können z.B. zusätzlich sein:

  • Wie viele Mitarbeiter willst du bis dahin einstellen?
  • Wie viel passiven Umsatz willst du erwirtschaften?
  • Welche Marktposition willst du erreichen?

Langfristige Ziele sind das Endspiel: Was ist deine Vision für dein Unternehmen? Sämtliche deiner Ziele sollten auf deiner Vision basieren.

Formuliere deine Ziele bei der Definition immer SMART:

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Akzeptiert
  • Realistisch
  • Terminiert

Um bei einem der oberen Beispiele zu bleiben, bedeutet dies folgendes:

Nicht: Ich mache Werbung für meinen Service.

Sondern: Ich schalte meine erste Werbemaßnahme am 15.08. auf Facebook und Twitter live.

3. Wie – Lege deine Strategie fest

Sobald du Ziele formuliert hast, kannst du den Weg festlegen, wie du diese erreichen willst. Das ist deine Strategie, die unterschiedlich ausfallen kann:

 

  • Bietest du qualitativ hochwertige, einzigartige Produkte oder Service, für den die Kunden bereit sind auch einen hohen Preis zu bezahlen?
  • Oder peilst du die Kostenführerschaft in deinem Wettbewerbssegment an?
  • Bist du in einem bestimmten Thema Spezialist und kannst in dieser Nische den Markt anführen?

Welche Strategie du auch immer fährst, deine unternehmerischen Aktivitäten sollten an dieser ausgerichtet sein.

4. Wann – Erstelle deine Planung

Deine Ziele hast du hoffentlich bereits terminiert; jetzt geht’s an die Feinplanung.

Es hilft, jedes Ziel und jede Strategie in Schritte und Teilschritte zu untergliedern, und diese auch zu terminieren. Dies kann folgendermaßen aussehen:

Ziel: Den ersten Auftrag bis zum 31.08. erhalten.

Schritt 1Marketingkampagne starten.

  • Teilschritt 1: Wöchentlich einen neuen Blog Post veröffentlichen. Start 15.06.
  • Teilschritt 2: Blog Posts auf Social Media verbreiten. Start korreliert mit Teilschritt 1.
  • Teilschritt 3: Influencer in deinem Marktsegment ansprechen. Deadline 31.06.
  • Teilschritt 4: …

Schritt 2: Kundenakquise betreiben.

  • Teilschritt 1: Potentielle Kunden ausfindig machen. Deadline 31.06.
  • Teilschritt 2: Potentielle Kunden kontaktieren. Deadline 10.07.
  • Teilschritt 3: …

Schritt 3: …

Erfolgserlebnisse stellen sich ein wenn du Punkte oder Schritte deiner Planung als erledigt von deiner Liste streichen kannst. Und je kleiner die Schritte, desto bewältigbarer, also realisierbarer erscheinen sie dir.

5. Wieviel – Ermittle deine Finanzen

Bevor du wirklich mit der Umsetzung deiner Freelancer-Träume beginnst, solltest du neben deiner Vision, Zielen, Strategie und Terminplanung vor allem über eines einen klaren Überblick haben: deine Finanzen.

  • Was sind deine monatlichen Fixkosten?
  • Wieviel hast du angespart?
  • Wie lange könntest du mit deinen Ersparnissen über die Runden kommen?
  • Wieviele Konten hast du? Könntest du eines davon als Geschäftskonto einsetzen oder musst du ein neues anlegen?
  • Wer kann dir zur Not finanziell unter die Arme greifen?
  • Wieviele Stunden musst du im Monat arbeiten / Produkte verkaufen bei deinen anvisierten Preisen, um den Break-Even zu erreichen?
  • Wie sieht dein finanzielles Worst-Case-Scenario aus und wie kannst du dieses erkennen, überbrücken oder ihm entgegenwirken?
  • Welche Förderungen kannst du beantragen?
  • Würde eine Bank dir einen Kredit gewähren?

Du solltest zumindest versuchen, diese Fragen zu beantworten, und für jede Frage eine Antwort bzw. Lösung zu finden. Leider sind es oft die Finanzen, an denen frischgebackene Freelancer und Gründer schon früh scheitern.

Das muss nicht sein; wer seine Finanzen im Griff hat kann unvorhergesehene Kosten, Zahlungen oder Gebühren schnell und effektiv begleichen.

Der Businessplan – ein hilfreiches Tool

Hilfreich für die Umsetzung der einzelnen Punkte ist es, einen Businessplan zu erstellen.

Der Businessplan ist das Herzstück deiner Existenzgründung. Er wird dir über die nächsten Monate und vielleicht sogar Jahre begleiten, dir Mut machen und die eine oder andere Lösung aufzeigen.

  • Der Businessplan ist dein Leitfaden und eine perfekte Orientierungshilfe.
  • Der Businessplan überzeugt Geldgeber, Fürsprecher und Skeptiker.
  • Der Businessplan gibt dir Feedback und den nötigen Halt.

Wenn du Hilfe bei der Erstellung deines Businessplans brauchst, kann ich diesen Ultimativen Businessplan Ratgeber empfehlen.

Loslegen – trau dich!

Wenn du nun dein Berufsfeld ausgewählt, deine Ziele definiert, deine Strategie festgelegt, deine Planung erstellt, deine Finanzen ermittelt, und am Besten alles in einem Businessplan festgehalten hast, fehlt nur noch: Loslegen.

Umsetzen. Punkte als erledigt von der Liste streichen. Erfolge und Erfolgserlebnisse einsammeln.

Deinen Traum verwirklichen.

Trau dich – er ist zum Greifen nah.

 

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