Freiberuflichkeit

Wie Gehe Ich Mit Meiner Ungeduld, Meine Ziele JETZT Erreichen Zu Wollen, Um?

Ich verrate euch jetzt mal ein Geheimnis:

Ich würde lieber heute als morgen meinen hauptberuflichen Job kündigen und Vollzeit in die Freiberuflichkeit einsteigen.

Eigentlich sogar schon lieber gestern als heute.

Schließlich habe ich bereits die Entscheidung getroffen, mich selbstständig zu machen, und verfolge diese auch mit mir bisher unbekannter Ernsthaftigkeit und Eifer.

Ich stehe morgens um 5 Uhr auf und arbeite knapp zwei Stunden an meinen freiberuflichen Tätigkeiten, bevor ich in meine arbeitnehmerische Arbeit gehe.

Und wenn ich von dieser abends heim komme, arbeite ich weiter bis 22 Uhr. D.h. ich arbeite werktags von 5 – 22 Uhr. Das sind 17 Stunden.

Wenn man die Pausen, die ich zum Essen, Einkaufen, Fahrten zur und von der Arbeit, sowie die tägliche Hygiene mal rausrechnet, komme ich auf ca. 14 Stunden Arbeit am Tag.

14 Stunden! 4 – 5 davon für meine selbstständige Tätigkeit.

Und trotzdem komme ich nur in einem Tempo meinen Zielen näher, das gefühlt von der faulsten aller Schnecken überholt werden könnte. 

Es ist zum Haare raufen.

Kennt ihr dieses Gefühl, das ich meine? Diese Ungeduld, wie wenn man hinter einem gemächlichen Sonntagsfahrer gefangen ist und ihn einfach nicht überholen kann, weil die Straße einfach nicht einsehbar genug ist? Als wenn man sein Ziel nie erreichen wird?

Man rödelt und rödelt und hat kaum Zeit durchzuatmen, aber die Erfolgserlebnisse stellen sich disproportional selten und in kleinen Schritten ein.

Es ist zum Schreien.

Aber wisst ihr was das eigentlich bedeutet?

Dass ihr Erfolgserlebnisse habt! Egal wie selten, oder wie langsam. Ihr habt sie. 

Ist das nicht schon ein Grund, zu feiern?

Ungeduld - Fürchte dich nicht vor dem langsamen Vorwärtsgehen

Wenn wir etwas wollen, dann jetzt sofort. Wenn wir eine Entscheidung getroffen haben – vor allem wenn es eine schwierige, angsteinflößende war – dann wollen wir am Liebsten vorgestern die Früchte davon ernten.

Leider stellen diese sich nicht von heute auf morgen ein. Im Prinzip wissen wir das ja auch. Und trotzdem… der Frust lauert ständig unter der Oberfläche.

Immer wenn ich merke, dass mich dieser Ungedulds-Frust überkommt, rufe ich mir obiges chinesische Sprichwort in Erinnerung.

Ich ziehe die Notbremse meiner davonlaufenden Gedanken, und bleibe stehen. Ich schließe die Augen und atme tief durch. Ich zähle vor meinem geistigen Auge meine bisherigen Erfolge auf.

Überraschenderweise stelle ich jedes Mal fest, dass das eigentlich doch schon eine ganze Menge in recht kurzer Zeit sind.

Und dann, bevor ich den nächsten Schritt gehe, erinnere ich mich wieder an meine zwei größten, langfristigen Ziele. Ich frage mich, ob das was ich gerade tue, mich diesen näher bringt.

Wenn die Antwort nein lautet, breche ich ab und adjustiere den Kurs. Dann – oder wenn die Antwort ja ist – rödel ich weiter. Langsam, aber unaufhaltsam in die richtige Richtung.

Vorwärts.

 

 

 

 

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